Tablet PC Test

Test der neuesten Tablet PCs

Xpress

Odys Xpress

Odys Xpress

Das Odys Xpress gehört zu den besonders günstigen Tablets, die momentan auf dem Markt erhältlich sind. Für den Neukauf müssen Kunden rund 160 Euro einplanen. Trotz des äußerst geringen Preises erhält das Tablet von Odys bei Tests gute Bewertungen.

Auf den ersten Blick macht das Odys Xpress einen guten Eindruck. Käufer erhalten zu dem Gerät eine Ledertasche, in der sich das Tablet einklemmen lässt, außerdem dient die Tasche als Stütze zum Aufstellen des Xpress auf einem Tisch. Auf dem Display liegt eine Folie auf, die vor Verschmutzungen schützt. Bei der Verarbeitung sind einige Kanten zu erkennen, die das Gesamtbild etwas trüben. Der Hersteller verwendet für den gesamten Rahmen Kunststoff, dennoch macht das Tablet einen hochwertigen Eindruck. Bei der Bildschirmgröße hat sich Odys für einen Mittelweg entschieden. Die Diagonale misst acht Zoll, damit ergibt sich ein Bildverhältnis von 4:3. Trotz der geringen Größe bringt das Odys Xpress fast 500 Gramm auf die Waage und liegt mit diesem Gewicht über dem Durchschnitt vergleichbarer Geräte. Dafür liegt das Tablet gut in der Hand.

An Anschlussmöglichkeiten hat der Hersteller beim Odys Xpress nicht gegeizt. Sie befinden sich alle auf der rechten Seite und beinhalten einen Slot für eine Micro-SD-Karte, einen HDMI-Steckplatz, einen USB 2.0 Host, eine Kopfhörerbuchse sowie ein Mini-USB-Anschluss. Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 600 x 800 Pixeln.

Der geringe Preis des Odys Xpress lässt einen leistungsschwachen Prozessor befürchten. Allerdings stellt sich heraus, dass das Gerät einen Cortex A8 Prozessor hat, der eine Taktrate von 1,2 Gigahertz besitzt. An Arbeitsspeicher besitzt das Tablet 512 Megabyte. Diese Zahl ist zwar nicht überragend, aber im Gebrauchstest arbeitete das Tablet stets zuverlässig. Nutzer können ohne Verzögerungen Menüs wechseln. Beim Betriebssystem Android 2.3 waren keine Probleme zu erkennen. Das Surfen im Internet funktioniert ebenfalls einwandfrei. Hier haben Nutzer die Wahl zwischen WLAN und UMTS, allerdings ist im Odys Xpress kein 3G integriert. Es muss daher ein Anschluss eines Internet-Sticks erfolgen. Das stellt jedoch kein Problem dar. Das Tablet erkennt den Stick innerhalb weniger Sekunden, eine extra Installation muss nicht erfolgen. Nach Eingabe der PIN können Nutzer sofort im Internet surfen. Für die Speicherungen stehen vier Gigabyte zur Verfügung, die sich dank Micro-SD-Karte erweitern lassen. Damit sind Erweiterungen um bis zu 32 Gigabyte möglich.

Das Odys Xpress stellt sich im Test als absolut alltagstaugliches Tablet heraus. Obwohl das Gerät unter 200 Euro kostet, bietet es eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten. Die Bedienung funktioniert reibungslos. Kritik lässt sich lediglich am Design und am geringen Festplattenspeicher üben.